Treffen der Stämme ab, ein völlig freies, unkommerzielles Teilen
unseres Lebens und unserer Herzen in der Kathedrale der Natur.
Hier gibt es keine autoritären Hierarchien. Wir haben eine Stammesanarchie, in der wir für einander Sorge tragen, weil wir spüren, das wir eine Einheit sind. Das Treffen funktioniert, weil jeder von uns die Verantwortung dafür übernimmt, das zu tun, was getan werden muss, und weil wir unser Wissen und Herz teilen. Ein Teil dieser Verantwortung ist die Übereinkunft:
Zu versprechen sanft und bewusst mit unserer Mutter Erde umzugehen, uns selbst und alle lebenden Wesen zu respektieren und für einander Sorge zu tragen. Im Umgang miteinander gewaltfrei zu handeln, direkt mit offenen Herzen aufeinander zuzugehen. Diese Leitfäden können sich als Sammlung unserer gelebten Weisheit ständig erweitern, zum Nutzen für uns alle.
Dieser Text stammt von der www.rainbowinfo.de Website, der
deutschen Regenbogenfamilie. Mit wenigen Änderungen wurde sie 1:1 übernommen.
Jedes Treffen, das den Namen ,,Regenbogen" trägt, ist ein völlig freies, unkommerzielles Ereignis. Die gesamte Versorgung wird aus dem Wunderhut bezahlt. Es gibt keinen Eintritt.. Auf einem Treffen wird nichts ge- oder verkauft. Das befreit uns von rechtlichen und bürokratischen Belangen und garantiert uns das Verfassungsrecht, uns auf öffentlichem Boden zu treffen.
Unsere Treffen stehen allen friedliebenden Menschen offen. es gibt keine Mitgliedschaft.
Niemand wird fortgeschickt, außer er/sie verletzt die Vereinbarung der Gewaltfreiheit. Jeder kann ein Teil des Regenbogens sein. Der Regenbogen besteht aus allen Farben.
Der Name Rainbow Family of the Alps wurde am
9. Gathering im Visionskreis gegeben.
Ein Spähtrupp wird gebildet und sucht mit Hilfe von Karten, Luftfotos und insbesondere durch Kontakt mit Einheimischen einen Lagerplatz.
Lagerplatzkriterien:
So sollte ein Lagerplatz beschaffen sein:
gutes Wasser: tiefe Quellen oder qualitativ hochwertiges Oberflächenwasser, genug zum Trinken, Kochen und Waschen. Es sollte vom Hauptlager entfernt sein, damit es nicht verseucht wird.Brennholz: viel Fallholz für Küchen und Gemeinschaftsfeuer. Töte keine lebenden Bäume.
Offene Wiesen : für Kreise, Workshops, Rituale, Zelte und Spiele, usw.
Parkplatz: Groß genug für alle Autos und Busse. Er sollte deutlich ,mit einer vernünftigen Distanz vom Hauptlager entfernt sein, nicht zu weit für Kinder, Alte und Behinderte, z.B. 4-7 km. Zubringerfahrten zwischen Parkplatz und Lager können eingerichtet werden.
Nur Notfall- und Versorgungsfahrzeuge werden im Hauptlager akzeptiert. So wenig Straßen wie möglich sollen den allzu leichten Zugang für Autoradios, Bierkisten und Rowdy-Parties verhindern. Umgekehrt sollte das Lager nicht in einer Sackgasse sein, um Euch nicht selber eine Falle zu stellen. Platziert es an eine durchgehende Straße, damit es sowohl einen vorderen als auch einen hinteren Zugang gibt.
Kein Lager wird all das im gleichen Ausmaß erfüllen, z.B.: Gute Quellen befinden sich oft an steilen Berghängen - weit entfernt von ebenen Flächen, die sich wiederum gut zum Parken eignen. Versucht einen guten Kompromiss für all diese Anforderungen zu finden.
Sobald der Lagerplatz ausgewählt ist, werden
die lokalen Focalizer per Post oder Computerverständigt. Das ist die offizielle
Ankündigung des Treffens, die eine Wegbeschreibung, eine Landkarte und
Info-Telefonnummern beinhaltet. Die Focalizer machen Kopien und senden sie
anhand der Adressenliste aus. Die Einladungen können natürlich auch persönlich
verteilt werden.
Spätestens eine Woche vor Beginn des Regenbogens trifft sich eine engagierte Gruppe von Leuten, um die lokale Forstverwaltung über unsere Ankunft zu informieren, die bereits gefundenen Wasserquellen vorzubereiten,
- die erste Küche aufzubauen und die ersten Latrinen auszuheben,
- den Parkplatz zu markieren,
- den Weg zu markieren und zu säubern,
- den Platz für den Hauptkreis ausfindig zu machen, die Feuerstelle zu graben und ein Schild mit "Willkommen Zuhause" anzubringen.
Das ist eine Zeit, in der Du im kleinen Kreis arbeiten und einige tiefe Freundschaften schließen kannst.
Wir sehen es als unsere Aufgabe, das unschätzbare Erbgut unserer Wälder zu schätzen. In diesem Sinne kooperieren wir mit den Förstern. Die örtlichen Förster werden spätestens einige Stunden nach Eröffnung des Samenlagers über das Treffen informiert. Wir achten ihre Anliegen zum Schutz der Natur. Bisher gaben uns die Förster kostbare Tipps über Plätze und Wasserstellen. Sie gaben uns auch Samen, um zertretene Flächen wieder herzustellen und Bäume zum Pflanzen. Für uns sind sie Leute, die unsere Interessen teilen.
Wir unterschreiben keine Genehmigungen oder Abkommen mit der Regierung. Unsere hierarchielose Struktur gibt niemanden die Berechtigung so etwas zu unterzeichnen, denn wir üben lediglich unsere gesetzlich und menschenrechtlich verankerte Versammlungsfreiheit aus.
Bedenke, dass Förster
Gesetzeshüter sind und dich möglicherweise verhaften oder belangen können, wenn
sie dich Gesetze brechen sehen. Genaue Information sollte ergänzt werden!
Die Natur ist Gottes Kathedrale, in der wir uns
versammeln, und die wir auch bewahren wollen. Wir zerstören die Umgebung so
wenig wie wir können. Flussbänke und Feuchtgebiete sind verwundbare Ökosysteme.
Pflanzen älterer Gattung wie Moos und Farne sind äußerst sensibel. Kakteen sind
verwundbarer als du denkst. Wir könnten durch Jagdreviere von Tieren gehen.
Bleib am Waldboden und auf den Trockengebieten. Erinnere dich, dass Insekten
auch ein Teil der Natur sind. Respektiere z.B. Ameisenhaufen. Benutze nie
Insektengift (Damine). Vitamin B Zusetzung, Zitronen und roher Knoblauch kann
vor Stichen schützen. Bringe nichts in Unordnung ,(lasse nichts liegen). Vögel
könnten Zigarettenfilter auflesen und daran ersticken. Glasscherben sind eine
Gefahr für die Füße aller Kreaturen. Hebe auch den Abfall derer auf; die noch
keine Regenbögen sind. Benütze Dinge dort, wo sie liegen. Je mehr du dich
entfernst um so weiter musst du gehen, um zurückzubringen. Hänge Planen auf
Bäume oder Aste, als sie abzuschneiden und Pfosten zusetzen. Fälle niemals einen
lebenden Baum oder brich etwas davon ab. Verwende nur totes Holz. Das Abziehen
der Rinde von Birken verwundet sie. Wähle eine Stelle für das Schwimmloch und
gehe nicht woanders ins Wasser. Lass die Biberteiche in Ruhe. Vermeide jeden
Platz, wo sich Tierbabies aufhalten die Art wie Tiere ihre Jungen verteidigen,
ist brutal). Mach einige wenige Pfade und bleibe auf ihnen. Zertrample bitte
nicht eine unversehrte Fläche. Lege die Pfade über Erdboden, der nach Regen hoch
und trocken bleibt. Lege Trampelpfade nur durch gehen an und bilde Kreise durch
sitzen, statt Pflanzen extra abzuschneiden. Die Erde ist Mater Terra, wir müssen
sie schützen.
Unsere Wasserstellen sind unser Lebensblut und müssen vom ersten Tag, an dem Leute im Lager sind, beschützt werden. Das beste Trinkwasser kommt von Quellen. Wasserläufe und Teiche mit einem guten, konstanten Stromkönnen auch benutzt werden. Der Quellbereich ist mit Schnüren und Bändern gekennzeichnet und im Umkreis von 30 m sollten sich keine Scheissiöcher und auch keine Zelte befinden. Alle, die nicht am Wasserholen beteiligt sind, sollten sich von der Wasserstelle fernhalten. Schüffe niemals Abwässer jeglicher Art in ein Gewässer. Venvende ein Schmutzwasserloch, das mindestens 30 m entfernt ist.
Benütze auch niemals Seife in einer Wasserstelle. Trage
einen Eimer mindestens 30 m vom offenen Wasser weg um zu waschen. Sogar
biologische Seife kann Fische und Mikroorganismen töten. Tauche niemals dein
eigenes Geschiff in eine Wassergrube. Benütze einen gemeinsamen Kübel oder
Schlauch statt dessen. Trinke auch kein Wasser, bevor du weißt ,daß es
wissenschaftlich untersucht, gefiltert oder gekocht wurde. Sogar das am
saubersten aussehende Wasser kann Mikroorganismen enthalten, die verschiedene
Darmstörungen hervorrufen können. Um absolut sicher zu gehen, koche das Wasser
10 Minuten.
Tiefe, enge Gruben, ca. 2 m tief sind am Besten geeignet. Die ausgehobene Erde wird zu einem schönen Erdhaufen um das Loch später wieder aufzufüllen. Der Rasen wird ausgestochen und wieder auf das gefüllte Loch gelegt. Knochenmehl oder Asche von einem Holzfeuer wird in der Nähe aufbewahrt, und über deine Hinterlassenschaft gestreut um den Geruch zu reduzieren. Die Erde wird dann oben drauf geschaufelt bis dein Abfall komplett bedeckt ist. Die Grube ist voll, wenn noch 40 cm zur Erdoberfläche fehlen, und eine neue Grube wird in der Nähe gegraben. Handwaschgelegenheiten mit Essigwasser werden bereitgehalten. Die Wege sind beschildert oder mit farbigen Bändern markiert. Unsaubere Latrinen können ein Bindeglied zwischen uns und einem sehr kranken Lager sein. Latrinen müssen mindestens 30 m entfernt und niemals oberhalb eines Gewässers sein.
Scheiße -> Fliegen -> Essen -> DU!
Du warst auf keinem Treffen, solange du noch keine Scheißgrube gegraben hast.
Wir vermischen unsere Abfalle nicht und werfen alles zusammen, sondern trennen den Müll. Wir verwerten was wir können und entsorgen den Rest auf naturfreundlichste Weise. In jeder Küche und stark frequentierten Orten im Lager gibt es Recyclingstationen. Jede ist mit sieben Containern:
- Metall (Aluminium, Kupfer, Eisen)
- Glas
- Plastik und Materialien, die nicht ohne giftige Abgase verbrennen. Diese wandern in Plastiksäcken um auf Deponien mindestens 50 km entfernt gebracht zu werden.
- Biomüll für Kompostlöcher
- Verlorenes und Gefündenes wird aufbewahrt bis zum Ende des Treffens.
- Im Freien Topf sind Sachen zur freien Entnahlne
Dinge, die auf einem Treffen übriggeblieben sind, werden lokalen Hilfssorganisatioen gebracht.
Die Drei Ws:
Weniger verwenden, Wieder verwenden, Wieder verwerten
Nachbarschaften innerhalb des Lagers machen ein Treffen lustiger und ökologischer. Alles was im Lager gebraucht wird, wie Latrinen, Wasser, die Beaufsichtigung der Kinder und Sicherheit kann um ein gemeinsames Feuer foculisiert werden.
Wenn du ankommst, dann schaue dich nach einer Anhäufüng von Zelten um, um dich dort niederzulassen. Kleine Küchen sind einige dieser Plätze wo sich Nachbarschaften bilden, ebenso spezielle Bereiche wie C.A.L.M. oder das Kinderdorf oft lagern Leute aus bestimmten Staaten oder Städten zusammen.
Kontaktiere die Leute um dich herum und lerne sie kennen. Einsame Lagerstätten sind leichte Beute für Diebe. Die Nachbarschaften geben die einzige wenn du nicht in deinem Lager bist.
Es braucht Regen für einen Regenbogen und regnerische Tage sind ein Teil jedes Treffens. Das sind Zeiten, wenn die Schwestern und Brüder eng beieinander sitzen und sehr intime Gespräche und schöne Zeiten haben.
Baue nichts ohne dir Gedanken zu machen, wie das Wasser fließen wird. Bewahre dein Hab und Gut auf Plätzen auf, die hoch liegen und trocken bleiben. Wenn du dein Lager aufschlägst, achte auf niedere Punkte und Gräben und stell dir vor, wo sich Wasserströme bilden werden, wenn es regnet. Steile dein Zelt nicht an solchen Orten auf
Bilde keine Pfade in Hohlwegen, es bilden sich Schlamrnlöcher wenn tausende von Füßen über die Wege tanzen. Lege die Wege auf Erhebungen. Mache auch Feuerstellen auf Erhöhungen oder geneigtem Gründ und grabe eventuell eine Wasserablaufrinne.
Bewahre Küchenzeug und Lebensmittel bedeckt auf
Anschlagbretter mit klarer Plastikfolie.
Feuer ist überall eine Gefahr. Vor allem in sehr trockenen Gebieten. Es könnte Fallholz und trockenes Gras in der Wiese sein. Werfe keine Zündhölzer oder Zigarettenstummel auf den Boden.
Wenn du eine Feuerstelle machst sei verantwortlich. Habe immer eine Schaufel und einen Kübel Wasser in der Nähe. Benütze nur Gemeinschaftsfeuer. Teile dein Herz mit deinen Nachbarn und verschwende nicht Holz mit einem privaten Feuer. Verwende nur totes und trockenes Holz. Schmeiße nie Plastik oder andere synthetische Materialien in ein Feuer. Dabei entstehen giftige Dämpfe.
Wähle einen sicheren Ort und schaue, daß keine Äste zu tief über dem Feuer hängen. Halte das Feuer nieder, denn Funken können weit fliegen und sogar Bäume können Feuer fangen. Wenn du ein großes Feuer brauchst, mache es auf einer offenen Wiese mindestens 6 Meter von der Baumgrenze entfernt.
Paß auf Wurzelfeuer auf Lege das Innere einer Feuerstelle und den Boden mit Steinen aus. Entferne lose Blätter und Gras im Urnkreis von mindestens 30 cm von der Feuerstelle.
Der Wind kommt oft unverhofft und kann auch sehr schnell Richtung wechseln. Verlaß dein Lager nicht bevor dein Feuer vollkommen aus und abgekühlt ist. Eine Feuerwachgruppe geht durchs Camp und stellt sicher, daß alle Feuer versorgt werden und Kübel mit Wasser in der Nähe stehen. Wir alle helfen ihnen, indem wir selbst aufmerksam sind.
Experimente für umweltschonende - und energiesparende
Technologien sind immer willkommen. Handwerkzeug und zum Bsp. Wind- und
Sonnenenergie, smd nützlich für ein Treffen. Elektrische Generatoren,
Kettensägen und benzinbetriebene Geräte möchten wir eher nicht verwenden.
Fahrräder und Pferde sind willkommen, Motorräder und Autos (außer für Notfälle
und Verpflegung) nicht.
Das Hauptkreisgebiet ist eine offene Wiese, groß genug für
so viele Menschen wie du erwartest. Es ist der Mittelpunkt unseres Lagers, wo
wir uns zum Frühstückskreis, Abendkreis und zu Visionskreisen usw.
zusammenfinden. Im Zentrum des Hauptkreises befindet sich eine Feuerstelle, groß
genug für ein stattliches Feuer, das nach allen Seiten offen ist, damit die
Leute rundherum tanzen und musi7ieren können. Die Lage sollte frei von Bäumen
und leicht abfallend sein, ohne Gruben, damit nach Regen keine Überschwemmungen
entstehen. Die Feuerstelle ist ebenso auf einer leichten Erhöhung um sichtbar zu
sein und trocken zu bleiben. Persönliche Zeltplätze werden in diesem Gebiet
nicht aufgestellt. Im Hauptkreis kann es mitunter laut werden oder auch ganz
still. Es ist ratsam. die Entfernungen zwischen Kinderdorf, C.A.L.M. und
Hauptkreis zu koordinieren. Wir sind ein Kreis in einem Kreis, ohne Anfang und
ohne Ende.
Die Herzpatrolle bemüht sich, daß jeder auf dem Treffen, der eine Umarmung will, auch eine bekommt. Solltest du, wo auch immer um eine Umarmung gebeten werden, versuche mit offenem Herzen, freudig darauf einzugehen.
Der Wolkenbruch endet, bevor der Tag zu Ende geht
Was ist es, das sich solcher Art verhält?
Die Erde und der Himmel!
Und wenn es sein sollte, daß diese ihre Rede verkürzen,
Um soviel mehr sollte dies der Mensch tun.
Wir versammeln uns in einem Kreis, um uns selbst zu führen, um laufende Aktivitäten zu erfahren, zu erzählen, was unser Herz bewegt und für einander zu sorgen. Jeden Tag im Hauptkreis gibt es eine Versammlung und wird mit dem Blasen der Muschel angekündigt.
Wir verwenden einen Redestab im Kreis der dazu beiträgt, daß
jeder, der ihn in der Hand hält, die Möglichkeit hat, zu reden, solange wie es
gefällt, ohne unterbrochen zu werden. Reden, Zuhören und das Teilen unserer
tiefsten Gefühle ist wie wir neue Sichtweisen zueinander finden und neue Wege um
schwierige Situationen zu lösen. Wenn viele Leute anwesend sind, wird ein
innerer Kreis gebildet (oft auch mehrere). Wenn man fertig gesprochen hat, kann
man den Kreis verlassen und einer Person Platz machen, die sprechen will. Der
ungefahre Verlauf und die Themen werden am Beginn einer Versannnlung festgelegt.
Hilfreich ist auch ein(e) Bruder od. Schwester, der(die) die Aufgabe übernimmt,
darauf zu achten, daß das Gespra~chsthema erhalten bleibt, langatmige Sprecher
zu erinnern, das noch andere sprechen wollen und zu verhindern, daß
emotionsgeladene Diskussionen und Argumentationen entstehen (abhängig von der
Art des Kreises).
Konsens ist, wie wir uns selbst führen, und heißt zu Lösungen zu kommen, die für jedermensch akzeptabel sind, nicht nur für eine Mehrheit. Also- Keine demokratische Abstimmung! Wenn wir Probleme haben, bringen wir sie in den Kreis, zur Diskussion. Während des Gesprächs wird üblicherweise ein Thema angesprochen, und Konsens erbeten. Wenn keine starke Ablehnung durch jernanden erfolgt, dann ist Konsens erreicht. das wird ,,stiller Konsens" genannt; das heißt, niemand spricht nachdem um Konsens gefragt wurde. (Dies kann mit einem einfachem ,,HO" bekräffigt werden.)
Wenn eine Person den Konsens blockiert, indem sie ihre Bedenken mitteilt, so wird die Diskussion im Kreis fortgesetzt Mit diesem Vorgehen versuchen wir unsere Probleme auf die bestmögliche Art zu lösen. Die Konsensmethode gibt jedem Mensch die Gelegenheit, gehört zu werden, und in Gleichheit beachtet zu werden. Die kleinste Minderheit hat die Chance, das kollektive Bewußtsein zu verändern, wenn die Vision klarer, schärfer und reiner ist. Es ist möglich, daß der Große Geist eine Botschaft für jene gegeben hat, die hinter der Erkenntnis des restlichen Rates liegt. Wenn sich Brüder und Schwestern, die diese Kraft gegen die Mehrheit anwenden, müssen sie in gutem Gewissen der kollektiven Weisheit konzentriert gelauscht haben.
Eine Blockierung soll nicht benützt werden, um den
individuellen Willen über dem Willen des Kreises zu stellen. Das auszuarbeiten,
kann sehr lange dauern, und für die Teilnehmer anstrengend sein. Konsens
fünktioniert in einer Umgebung des Vertrauens, wo jeder gleich an der
Entscheidung gewinnt oder verliert Teilnehmer werden gebeten zuzuhören und
beizutragen; sich zu informieren und von Anfang der Besprechungen bewußt Anteil
zu nehmen.
Wir nennen unser Sicherheitssystem Shanti Sena. Das bedeutet Friedensarmee in Sanskrit. Eine Gruppe von Menschen mit Erfahrung im gewaltfreien, friedvollen Eingreifen kann durch Rufen von ,,Shanti Sena!" zur Unterstützung geholt werden. Doch auf einem Treffen ist jeder ein Friedensbewahrer. Wir sind sicher, weil wir alle auf einander Acht geben.
Wenn wir uns nicht bewußt sind, was mit den Menschen um uns vorgeht, und wenn wir Hilfe nicht anbieten, können aus Mißverständnissen leicht Gewalt und Verletzung werden. Oft kann eine Gruppe dort etwas bewirken, wo es ein einzelner nicht kann. Biete deine Hilfe im Besänftigen von Konflikten.
Wir reagieren nur mit gewaltfreien Methoden. Es wird versucht zu reden, bevor physische Maßnahmen ergriffen werden. Laßt uns versuchen mit Mitgefühl und Respekt zu kommunizieren.
Kann physisches Eingreifen nicht vermieden werden, so geschieht es sanft und ohne zu verletzen.Wir erleichtern den Shanti Sena ihre Aufgabe, indem wir
- Auf uns und unsere Wertsachen achtgeben
- in Gruppen mit anderen lagern und
- auf die Lagerplätze unserer Nachbarn auftassen, wenn diese nicht da sind
CA.L.M.- Das Zentrum für alternative Medizin
Ist unser freies Zentrum für Heilkunst.
Wenn du verletzt oder krank bist, komm hier her, speziell, wenn es sich um etwas Ansteckendes handelt.
Die Menschen hier bieten auch Gesundheitsberatung und Vorsorgemaßnahmen, wie z.B.Kondome, an. Natürlicher und alternativer Heilkunde wird der Vorzug gegeben.
Gefragt sind Behandlungen, die an die Wurzeln der Krankheit gehen, und nicht nur vorübergehende Linderung verschaffen. CALM benötigt ständig Spenden an medizinischer Ausrüstung, wie: Kräuter, Tinkruren, Homöopathische Arzneien, Antibiotika, Salben, Tierkohle, Bandagen, Pflaster, Weizengrassaft, usw.
Wir brauchen Ärzte, Krankenschwestern, Heiler und
Therapeuten jeglicher Art, die auf freiwilliger Basis ständig oder bei Bedarf zu
Verfügung stehen. Heiler und Kundige können sich hier ebenso einbringen.
Die Fokuliser tun, was ihr Name beinhaltet, sie bündeln Lichtenergie zu einem wesentlichen Punkt. Sie sammein die verschiedenen Energien unter uns, und synchronisieren sie, damit Visionen manifestiert werden können. Sie zeigen uns die Richtungen auf, in die wir uns bewegen können, und teilen ihr Wissen mit. Sie motivieren die Zusammenarbeit unter uns. Fokuliser sind nicht zu verwechseln mit den herkömmlichen Führerpositionen in hierarchischen Systemen. Sie stehen weder über uns, noch werden sie gewählt. Jeder, der eine Vision zu teilen, und den Wunsch zu freudvollem Dienen verspürt, kann ein Fokulisierer sein. Wenn du etwas siehst, das getan werden sollte, nimm die Gelegenheit wahr, einen Dreierkreis zum Mitmachen zu bilden.
Gib Acht, damit du nicht glaubst, alles tun zu müssen Wenn etwas getan werden soll, bemühe dich, an andere es weiterzugeben. Irgend jemand wartet darauf, nützlich zu sein, möglicherweise eröfihet sich sogar ein bislang unbekanntes Talent. Solche Erlebnisse erweitern das Bewußtsein und machen Freude. Das Abgeben der wichtigen Tätigkeiten an bereitwillige mag vielleicht anstrengend sein, ist aber notwendig, um nicht total auszubrennen und die Freude nicht zu verlieren.
DEN KONSENS ZU RESPEKTIEREN UND ANZUWENDEN
IST BESONDERS WICHTIG FÜR DEN FOKULISIERER. SOGAR IN ANBETRACHT
VON UNVOLLKOMMNER HANDLUNGSWEISEN, FRUSTRATION UND
SCHEINBAR ENDLOSEN DISKUSSIONEN. LAß DEN KREIS ENTSCHEIDEN.
MENSCHEN LERNEN DURCH ÜBUNG: UND ERFAHRUNG.
DER WEG IST DAS ZIEL.
Die meisten unserer täglichen Tätigkeiten werden vom
Koordinationskreis fokulisiert, der sich mehrmals am Tag bildet (max. 3mal).
Werker und Menschenkinder mit besonderen Fähigkeiten werden gesucht, Werkzeuge
und Zusatzgeräte für(Küche, Wasser, Duschen, Transport etc.) gefünden. Die
Versorgung und deren Finanzierung läuft ebenfalls über den Koordinationskreis.,
und zur Klarstellung und Erfahrungssammlung dieser Anlässe wird Buch geführt.
Alle Tätigkeitsbereiche geben einen täglichen Bericht, und jegliche Vorhaben für
neue Lager.
Die Spenden von Nahrungsmitteln und Zubehör (Plastikfolien, Seile, Wasserschläuche, etc.,)werden für alle Küchen gesammelt und verteilt. Dieser wichtige Bereich benötigt freudigen Einsatz von vielen Leuten.
Konstruktionen werden hier eingebracht, um Konflikte über Landbenützung und Lagerplätze zu vermeiden. Aus Erfahrung haben wir gelernt, daß es wichtig ist, daß der Koordinationskreis als erster im Basislager entsteht und später in engem Kontakt mit dem Informationslager steht
Um das Ineinanderfließen der Informationen und Tätigkeiten
für das Treffen übersichtlicher zu gestalten sollten Koordination- Versorgung
und Info Rund um die Uhr zugänglich sein, und örtlich ein Lager bilden.
Das Regenbogen Treffen ist unentgeltlich und frei zugänglich für Jedermann. Mit dem fröhlichen herumreichen des Wunderhuts, in Begleitung von Musik und Gesang, wird uns allen die Möglichll:eit gegeben die Geldbedürftiisse für unsere Versorgung zu sammeln. Unsere herzliche Großzügigkeit ermöglicht uns allen eine gesunde und ausreichende Ernährüng. Der Wunderhut geht üblicherweise bei Essenskreisen herum, und kann auch, wenn Konsens, durch das ganze Lager wandern.
Bitte versucht den größeren Teil eurer Geldspenden zu Beginn des Treffens einzubringen, anstatt mehrere Kleinbeträge über viele Tage. Das verhindert Engpässe in der Versorgung Vorsicht vor Einzelpersonen die mit einem ,,Magic Hat" für nebulöse Zwecke Geld sammeln.
Der Wunderhut wird von mindestens drei Personen fokulisiert.
Dieser Kreis führt die Zählung der Sammlungen aus, und führt Mitschrift über die
Geldbeträge und an wen sie weiterfliessen. Die Einsicht in den Wunderhut ist für
jeden offen.
Die Lebensmittel werden vom Versorgungsdepot verteilt, aus dem Wunderhut finanziert, und durch hunderte von helfenden Händen zubereitet. Küchengehilfen aller Art und Köche sind hier herzlich willkommen. Bisher haben zwei mal täglich Essenskreise stattgefinden, weil in Europa nie mehr als dreitausend Menschen anwesend waren, wie etwa zwanzigtausend in den USA. Es wurde schon vorgeschlagen mehrere Küchen aufzubauen, um den Hauptkreis zu versorgen, sowie ganztägige Imbißkuchen für Kaffee, Tee, Kekse, Popkorn und Bäckereien.
WICHTIG! KÜCHEN GANZ SAUBER HALTEN.
DIE HÄNDE DER HELFER IMMER VOR DEM MITTUN GRÜNDLICHST WASCHEN MIT ASCHE ODER ESSIGWASSER..
AUF KEINEN FALL MIT VERWUNDUNGEN ODER KRANKHEITEN TEILNEHMEN.
Bitte auf saubere Messer, Schneidebretter und Arbeitsflächen achten, mit Essigwasser vor und nach Benützung desirzizieren. Unsauberes Essen verbreitet Krankheiten und Seuchen am schnellsten. Bitte überninim die Verantwortung für deine Hygiene und jene, die sich nicht so gut auskennen.
Jede Küche braucht einen Abwaschbereich. am besten mit vier große Behälter, (mind. 15l), einen für die Abfalle, einer mit heißen Seifenwasser, einer mit sauberen Wasser zum nachspülen, und einer mit Wasser, dem ein bis zwei Verschlußkapseln hochprozentigen Essig. beigefügt werden. Das Wasser muß regelmäßig überprüft und gewechselt werden. Töpfe und Pfannen sollen nicht für lange Zeit ungewaschen herumstehen, um nicht Insekten (Krankheitserreger) annuziehen.
KÜCHEN BRAUCHEN IMMER WASSER UND HOLZ FÜRS FEUER! Bitte macht es euch zur Gewohnheit, ein Stück Holz oder einen einen ganzen Arm voll, zur Küche mitzuhringen. Wenn die Wasserbehälter leer sind, und du es siehst, bitte füllt sie auf.
KOMPOSTLÖCHER werden in der Nähe für Küchenabfälle gegraben. Sie werden stufenweise zugeschüttet, wie die Latrinen, bis ein Fuß unter dem Grubenrand., und dann zu einem Hügel aufgeschüttet mit Erde. Dieser ebnet sich ,wenn sich der Kompost zersetzt und absinkt.
Wenn sich die Fliegen um den Kompost zu einem Stelldichein treffen, ist es höchste Zeit, diesen mit Erde zu bedecken.
ABWASCHWÄSSER werden in mit Steinen gefüllten Gruben geleert (ca.dreißig Zentimeter tief)
DIE LEBENSMITTEL SOLLTEN NICHT AM BODEN GELAGERT WERDEN, sondern erhöht auf Paletten Stellagen oder Baumstämmen aufbewahrt werden, um sie vor Nässe und Sonne zu schützen, und mit Planen abgedeckt werden,. Nicht in der Nähe von Ameisenhügeln aufbewahren. Hunde und andere Tiere fernhalten, durch Abgrenzung des Küchenbereichs mit Seilen.
Das Essen wird von Austeilern, mit speziell vorbereiteten Schöpfern und anderen Serviergeräten ausgeteilt. Niemand nimmt sich sein Essen selbst! Alle Geschwister bringen ihre eigenen Schalen, Tassen und Löffel, zum Treffen, und halten diese gründlichst sauber.
Ist das Kommunikationszentrum und es ist von Vorteil nicht weit vom Koordinationszelt entfernt. aufgebaut zu werden.
Hier kann jeder Informationen einbringen die weitergeleitet werden sollen. Der Koordinationskreis und alle Fokulisierer, bringen täglich ihre Lageberichte ein, damit die Nachricht im gesamten Lager verteilt werden kann.
Mit vielen genauen Angaben von uns allen, können Die Fragen intelligent beantwortet werden.
VERLORENES UND GEFUNDENES,
GERÜCHTEKONTROLLE,WORKSHOPS UND GEDRUCKTE ODER GESCHRIEBENE INFOS JEGLICHER ART
werden auf Anschlagtafeln angebracht.
Die Parkwächter begrüßen alle eintreffenden Geschwister mit Umarmungen und Infos, und helfen beim Einparken. Sie gewährleisten ein geordnetes und sicheres Parkareal, und rund um die Uhr zur Verfügung für die Begrüßung von Neuankömmlingen, Information, Verkehrskontrolle und Sicherheit, Autoreperaturen, eventuell Teeküche (Snacks) und eine aktive Shanti Sena.
Dieser Kreis sucht Shuttlefahrzeuge.
Der Alkoholmissbrauch verlangt in diesem Gebiet besondere
Aufmerksamkeit.
Willkommen daheim ist das erste
Lager, das die Ankommenden passieren, bevor sie in das Hauptlagergebiet gelangen
(1-2km davor). Hier endet auch der Shuttle. Für unsere von der Reise erschöpften
Brüder und Schwestern, ist hier ein angenehmer Rastplatz zum Heimkommen. Die
Ankommenden werden wie allerliebste Freunde und Verwandte mit Tee, Kaffee oder
Wasser und vor allem mit respektvollen Umarmungen von Herz zu Herz begrüßt.Auch
kleine Nahrungsgaben sollten vorhanden sein. Dies ist die beste Gelegenheit, sie
mit dem Treffen vertaut zu machen, wie z.B. Latrinen, kein Alkohol und harte
Drogen, wie verhalten wir uns zu Mutter Erde und zum Wasser,
Krankheitsvorbeugung, Ort des Infozeltes im Hauptlager, Hinweis auf die
Wegkarte. Für unsere neuen Geschwister ist es von großem Wert den OM-Kreis schon
im Willkommen daheim-Lager kennenzulernen.
Dafür eignen sich große kräftige
Busse oder Lastautos mit großen Ladeflächen, die kontinuierlich für diverse
Transporte zur Verfügung stehen. Ein ausgewogener Fahrerdienst mit öfteren
Wechsel ist notwendig. Die Benzin- und Reparaturkosten werden vom Wunderhut
gezahlt.
Um den Kindern Möglichkeiten zu schaffen, damit Sie sich kennenlernen und ungestört spielen können, gibt es einen Ort der speziell für Kinder da ist, ebenso wie für schwangere Frauen und stillende Mütter. Es sollten schattige Plätze unter Bäumen sowie Spielsachen vorhanden sein. Hier kann man andere Eltern Brüder + Schwestern die gerne mit Kindern zusammen sind und natürlich viele unserer kleinen Mitmenschen kennenlernen. Es gibt auch eine eigene Küche in diesem Bereich. Hilfe ist immer willkommen was Feuerholz, Küchenhilfe + Wasser betrifft und auch Musiker, Geschichtenerzähler + Leute die Spiele kennen.
Der Kinderbereich sollte dort angelegt werden, wo die Musik vom Hauptkreis vor allem in der Nacht gedämpft wird.
Achte auf deine Kinder, wo Sie sind,
und wann du Sie wiedertriffst. Die Person die auf deine Kinder aufpaßt solltest
du zumindest soweit kennen daß du eine Weile mit ihr verbracht hast. Wenn du
weggehst sag immer jemanden wo du erreichbar bist, am besten schriftlich eine
Nachricht hinterlassen. Die älteren Kinder sollten wissen wo ihr Zelt steht.
Ihnen sollten auch Küche + Info gezeigt werden. Sie sollen deinen Namen wissen
und dich beschreiben können, für die Kleinen wäre es hilfreich Zettel mit ihrem
& deinem Namen und eventuell Wegbeschreibung zu
deinem Zelt mitzugeben.Wenn sich dein Kind verlaufen hat, warte nicht zu lange
und handle. Informiere das Info-Zelt und Kinderdorf.
Ein Regenbogentreffen ist kein guter Platz für Haustiere.
Hunde kämpfen mit anderen Hunden, leben ihren Jagdinstinkt und töten
möglicherweise auch andere Haustiere. Sie kommen zu allen Lebensmitteln und
hinterlassen ihren Kot überall. Haustiere finden sich oft selbst mit dem raschen
Wechsel der Umgebung nicht zurecht. Falls du für diese Zeit keinen Platz der
Fürsorge deines Tieres findest, und es mitbringst, trägst du die Verantwortung.
Beobachte es regelmäßig. Halte es fern von den Küchen und Sprechkreisen und lass
es nicht auf die freie Wildbahn. Nimm dir die Freiheit einen streunenden Hund im
Schatten an einen Baum zu binden, aber niemals ohne ihm Wasser zu geben.
Es gibt eine lange Farnilientradition, dem Alkoholkonsum am Treffen entgegenzuwirken. Wir alle brauchen einen sicheren und ruhigen Ort, an dem wir in Frieden zelebrieren können- Alkoholenergien können leicht Unruhe stiften. Wir respektieren das Recht von jedem Alkohol zu trinken, aber das Regenbogentreffen ist Friedens- und Gebetsort gedacht und nicht als eine Saufparty. Einige unserer Geschwister sind im Babylon schwere Trinker, kommen aber hier her um zu entziehen und hell zu werden. Sei bitte kein Regenbogenpolizist.
Wenn du dich von einem Betrunkenen verletzt oder falsch behandelt fühlst, bilde einen Kreis um Hilfe im Umgang mit dieser Person zu erbitten. Harte Drogen wie Heroin, Kokain, usw.sind ebenso nicht willkommen.
Hanf ist eine heilige Pflanze und hat große Heilkräfte, wenn sie zielführend angewendet wird. Auf einem Regenbogentreffen wollen wir uns von unseren Gewohnheiten und Süchten befreien, und bewußter mit den Dingen umgehen lernen.
Wir öffnen unsere Herzen in süßer
Hingabe dem leuchtendem Liebeslicht des Einen
Die Absicht
Wir treffen uns um
Ehre und Respekt denen zu
geben, die sich für
die positive Entwicklung der Erde
und der Menschheit
Am Tag des Vollmondes, vom Sonnenaufgang bis zur Mittagszeit, kommen alle beim Hauptkreis zusammen, um für den Frieden auf der Erde zu nieditieren und um für die Heilung der Mutter Erde zu beten. Starke Lichtkraft durchströmt in dieser Zeit das Lager und die Umgebung. Die Stille wird mit einem schwingendem AUOM beendet.
Bitte respektiere das Schweigen, indem du in der Nähe des Kreises nicht sprichst, und nicht schreist oder trommelst, gleich wo im Lager.
Gib dir für die Vorbereitung dieser
Zelebrierung ,in etwa 4 Tage Zeit. Nimm die Gelegenheit wahr deine Ängste,
Traumas, Träume, Ansichten und Visionen im Kreis zu teilen - so daß die Heilung
zum vollen Mond ,Vollendung finden kann.
Im Visionskreis wird die Zukunft der Familie
besprochen, und vor allem das Land, in dem das Regenbogentreffen des kommenden
Jahres gesucht und durch die Einladung einer lokalen Familie, gefünden wird. Er
beginnt ungefähr nach dem Vollmond, kann sich über Tage strecken, bis ein
Konsens mit allen Teilnehmern gefunden ist.
Es finden außer dem internationalen
Europäischen Treffen, auch regionale Zusammenkünfte der einzelnen Stämme statt.
Informationen darüber werden im Newsletter und über lokale Fokuliser
weitergegeben.
Aufräumlager beginnt eigentlich im Moment deiner Arikurift. Wenn jeder in Liebe und Respekt auf die Reinheit seiner Umgebung achtet, wird das harmonische Zusammenleben auf der Mutter Erde unterstützt und es kann nie ein Müllberg entstehen. Nach dem letzten Tag des Treffens zieht sich das Lager zu einem kleineren Kreis zusammen welcher die Aufräumtätigkeiten übernimmt. Lagerplätze, Waschstellen, Küchen werden abgebaut und verschwinden wieder. Kompostlöcher und Latrinen werden mit einem Erdhaufen gefüllt und bedeckt, damit sie absinken können. Baumstämme, Steine und Geäst werden gesammelt. Lagerplätze werden mit Blättern und Gras bedeckt. Feuerstellen werden eingewässert und mit Erde bedeckt. Eingetrampelte Pfade werden mit Schaufel und Pickel aufgelockert, und Samen gesät Alle Zeichen unserer Anwesenheit werden entfernt. Wir versuchen die Landschaft so ursprünglich wie möglich zu verlassen.
Fahrzeuge, die das Treffen verlassen, können
mithelfen Müll zu größeren Depomen oder Containern zu transportieren. Wir
sollten darauf achten kleine Ortschaften nicht mit unserem Müll zu überfordern.
Wiederverwertbares wird zu den entsprechenden Stellen gebracht. Ein Jahr nach
der Zusammenkunft wird man sich schwer vorstellen können, daß ein ganzes Dorf
für einige Wochen hier existiert hat.
April 1993
Ein Hopi Alter stand und sprach, während er mit seinen Fingern zählte. Ihr habt den Leuten mitgeteilt, es sei die 11. Stunde. Jetzt geht hin und sagt Ihnen: ,,ES IST DIE STUNDE!"
1. Wo lebst du?
2. Was tust du?
3. Was sind deine Beziehungen?
4. Seid ihr im richtigen Verhältnis?
5. Wo ist euer Wasser?
6. Kenne Deinen Garten.
7. Es ist die Zeit, deine Wahrheit zu sprechen.
8. Erschafft Eure Gemeinschaften.
9. Seid gut zu einander.
10. Schau nicht außen nach einem einen Führer.
Mit gefalteten Händen sagte er: ,,Das könnte eine gute Zeit werden."
Quelle: www.rainbowinfo.de